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Aktuelles

Das vfdb-Referat 5 arbeitet an vielen verschiedenen Themen. Schwerpunktmäßig wird derzeit an folgenden Bereichen des Brandschutzes gearbeitet:

 

 

Arbeitsergebnisse der Arbeitsgruppe Druckluftschaum - Leistungsbuch Druckluftschaum 

2006 hat der Technisch Wissenschaftliche Beirat (TWB) der vfdb das vfdb-Referat 5 -Brandbekämpfung- gebeten, die Versuchsreihe zum Druckluftschaum der Forschungsstelle für Brandschutz der damaligen Universität Karlsruhe (jetzt KIT Karlsruhe) zu begleiten. Schnell wurde festgestellt, dass zum Thema Druckluftschaum eine Menge Klärungsbedarf besteht. Es wurde deshalb im Referat dazu ein Arbeitskreis, die Arbeitsgruppe Druckluftschaum, gegründet. In den vergangenen 9 Jahren wurde eine Vielzahl Aufklärungs- und Forschungsarbeit geleistet, es entstand ein Technischer Bericht zum Druckluftschaum, die Normungsarbeit im DIN, CEN und ISO wurde aktiv und maßgeblich unterstützt und eine Vielzahl Erkenntnisse gesammelt. Es ist jetzt an der Zeit die Arbeitsergebnisse darzulegen. Die Arbeitsgruppe Druckluftschaum legt dem Referat 5 ihre Arbeitsergebnisse in einer etwas anderen Form als üblich, nämlich in der Form eines Leistungsbuches vor. Ziel ist es, dieses Leistungsbuch zu einem offiziellen Dokument der vfdb zu machen. Deshalb sollen diese Arbeitsergebnisse auch über die Homepage des Referats externen Lesern zugänglich gemacht werden um die Möglichkeit zu nutzen, damit sich Anwender und Hersteller an dem Projekt aktiv beteiligen zu können. 


Auf Grund der Tatsache, dass sich die Regelwerke VDE 0132 in der Fassung (VDE 0132):2012-08 und die UVV C 53 nur auf den konventionellen Einsatz von Schwer- und Mittelschaumrohren nach DIN 14366 bezogen, den Einsatz von Class A- Schaum oder Druckluftschaum aber nicht berücksichtigten, initiierte das Referat 5 ein Kooperationsprojekt zwischen vfdb Referat 5 der Kommission K 213 (VDE 0132- Brandbekämpfung in elektrischen Anlagen) und der OVAG Netz AG mit Sitz in Friedberg (Hessen).


Besondere Brandrisiken ergeben sich beim Einsatz von Wärmeverbundsystemen, wie jüngste Brandfälle gezeigt haben: trotz vorhandener Brandriegel kam es bei Fassadenbränden zum Brandüberschlag. Hier scheinen neue Brandschutzkonzepte erforderlich.

Aktuelle Quelle: Freytag,Bernd "Aufgeschäumt und angebrannt" in FAZ Wirtschaft, 24.01.2014


Lithium-Batterien sind heute allgegenwärtig in Computern, Smartphones und anderen Gadges der täglichen Nutzung. Sie kommen als Kleinakkus im Werkzeug- und Gartenbereich vor. Geradezu boomend ist der Markt für E-Bikes und in jüngster Zeit steigt auch der Einsatz von Lithium Akkutechnik im Straßenverkehr deutlich: die ersten vollelektrischen Serienfahrzeuge sowie zahlreiche Hybrid Fahrzeugtypen bevölkern heute unsere Straßen - Tendenz deutlich steigend. 

Lithium Batterien sind gegenüber herkömmlichen Batterien deutlich leistungsfähiger, verhalten sich allerdings im Brandfalle kritisch. Kurzschlüsse können bei ungünstiger Konstellation zu explosionsartiger Brandausbreitung führen - allerdings ist das Brandverhalten je nach vorhandener Qualität und Sicherheitseinrichtung der Lithium Batterie auch stark unterschiedlich. 


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Vorsitzender
Andreas Kattge (Dipl.-Ing.)
Berufsfeuerwehr Hamburg
Westphalensweg 1, 20099 Hamburg
Tel. +49 (0)40 42851-4321
Fax +49 (0)40 42851-4309
andreas.kattge@feuerwehr.hamburg.de
Stellv. Vorsitzender
Kai Wenig (Dipl.-Ing.)
DNV GL, Germanischer Lloyd
Industrial Services GmbH
Brooktorkai 18, 20457 Hamburg
Tel. +49 (0)40 36149-3515
kai.wenig@dnvgl.com